Kostümsitzung „Jeck un Joot“
Nach dem unser Präsident und der Elferrat in den Katakomben wieder als Hansi Clowns geschminkt wurden, konnte die Sitzung am 24. Januar 2026 im Theater am Tanzbrunnen Köln pünktlich beginnen.
Nun konnte es richtig los gehen…
Bevor die Rheinmatrosen Minis, die gemeinsam mit dem Elferrat in den Saal einzogen, ihren Tanz darbieten konnten, begrüßte Präsident Michael Baur den ausverkauften Saal mit einigen kurzen Worten.
Für die Rheinmatrosen Minis stellte der Auftritt erneut einen besonderen Moment dar. Das Publikum zeigte sich von Beginn an begeistert und honorierte die Darbietung mit anhaltendem Applaus. Im weiteren Verlauf des Abends folgten die Programmpunkte in schneller Abfolge.
Mit Volker Weininger, bekannt als „Der Sitzungspräsident“, betrat ein Garant für humorvolle Unterhaltung die Bühne. In seiner gewohnt souveränen Art brachte er den Saal immer wieder zum Lachen. Anschließend sorgte die Band King Loui für musikalische Stimmung und animierte das Publikum erfolgreich zur gemeinsamen Choreografie ihres neuen Songs „Schenk mir noch ne Danz“.
Für weitere humoristische Höhepunkte sorgten Guido Cantz sowie Dä Tuppes vum Land. Insbesondere zu später Stunde gelang es dem Tuppes, den Saal vollständig in seinen Bann zu ziehen. Seine Rede wurde mit Standing Ovation gewürdigt. Die Band Cat Ballou heizte dem Publikum nochmals kräftig ein und sorgte für ausgelassene Stimmung im gesamten Saal.
Kurz vor der Pause begeisterten das Traditionskorps der Ehren-Garde Köln 1902 e.V. sowie die Band Kasalla das Publikum im Tanzbrunnen. Bis zu diesem Zeitpunkt präsentierte sich die Sitzung bereits als außerordentlich gelungen und abwechslungsreich.
Nach der Pause setzten die Rheinmatrosen das Programm fort und unterstrichen einmal mehr ihren Ruf als eines der führenden Tanzkorps Kölns. Die beeindruckende tänzerische und akrobatische Leistung wurde vom Publikum mit starkem Applaus sowie Zugabe-Rufen honoriert.
Anschließend brachte die Band Stadtrand den Saal erneut zum Stehen. Mit ihrem neuen Hit „Papajei“ sorgten sie für einen echten Ohrwurm, der auch den Präsidenten nicht auf seinem Platz hielt und zu einem spontanen Tanz über die Bühne bewegte.
Mit dem Auftritt der Höhner erreichte die Stimmung einen weiteren Höhepunkt. Der gesamte Saal feierte ausgelassen, und die Band bot eine Show, die vielen Gästen in Erinnerung bleiben wird.
Nach rund fünf Stunden Programm näherte sich die Jeck un Joot-Sitzung ihrem Ende. Trotz leichter Wehmut über den Abschied zeigte sich der Elferrat äußerst zufrieden mit dem Verlauf des Abends. Präsident Michael Baur verabschiedete das Publikum schließlich mit dem traditionellen Abschlusslied „Äver d’r Dom bliev stonn“.
Zum Abschluss galt der Dank allen beteiligten Künstlern, Gästen, Helferinnen und Helfern sowie insbesondere dem Publikum. Die Gesellschaft hofft, im kommenden Jahr erneut zahlreiche Jecke begrüßen zu dürfen.
G.M.K.G
Bericht von Pascal Brenner