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Köln Geschichtliches

Köln, Mülheim, Köln-Mülheim

Eine Stadt mit eigener Karnevals-Geschichte wird zum „Veedel von Kölle“


In der Reihe „Wissenswertes über die Große Mülheimer Karnevals-Gesellschaft und den Kölner Stadtteil Mülheim“ hat die GMKG interessante Berichte aus den Liederheften der 1960er-Jahre ausgegraben:


Unser Müllemer Böötche

Ein Blick in die Chronik unserer alten Stadt

Die Wachhaltung der alten Mülheimer Geschichte, so wie sie uns die Chronisten Mülheims überliefert haben, gehört ebenso zum Aufgabenfeld der Großen Mülheimer Karnevals-Gesellschaft wie die Pflege des alten Brauchtums. So hat denn der Senatsvorstand für die kommende Session einen Orden entworfen, welcher erinnern soll an die Bedeutung Mülheims als Stadt der Schiffer und Müllemer Böötchen. Die Chronik der Müllemer Böötchen schildert einen drollig dramatischen Kampf zwischen den Schifffahrtunternehmungen, wobei der Name „Volapück“ eine erhebliche Rolle spielte. Frischen wir also unsere Heimat-Geschichtskenntnisse wieder etwas auf und lesen wir, was sich dereinst in unserer Stadt in dieser Hinsicht zugetragen hat:

Wenn je Rheinschiffe in das Herz des rheinischen, insbesondere des kölnischen Volkes eingedrungen sind, so sind es die Müllemer Böötcher. Die Rheinschiffer selber kannten sie „von Straßburg bis ins Meer“, wie der Geltungsbereich ihres Schiffpatents amtlich umschrieben ist. Für die Kölner waren die Müllemer Böötcher nicht nur zu einem Bestandteil ihres Lebens an und auf dem Rhein, sondern sogar zu einem Begriff des Alltags geworden. Ihr Name lebt heute noch und wird wohl nicht aussterben, selbst wenn der Rhein mal eines schönen Tages nicht mehr an Köln vorüberfließen sollte.

Wenn unter Kölnern irgendwie von Schiffen, sei es sogar von großen Seeschiffen, die Rede ist, so ist man mit der Bezeichnung „Müllemer Böötche“ sofort bei der Hand. Für ihn ist eben jedes Schiff schlechthin „e Müllemer Böötche“. Wenn von jemanden die Rede ist, dessen Füße etwas groß ausgefallen sind, dann heißt es in Köln von seinen Schuhen oder Stiefeln gleich: „Dä hätt e paar Müllemer Böötcher ahn!“ Und Berbuers Lied „Heidewitzka, Herr Kapitän, mem Müllemer Böötche fahre mer su gähn“ hat auf dem Topf der Volkstümlichkeit den Deckel gesetzt. Das Lied der Müllemer Böötcher erklingt vom Ural bis zum Mississippi, vom Norden bis Afrika. Das weiß jeder, der in fremden Erdteilen seine Gefangenschaft verbracht hat.

Auch Schiffe haben ihre Geschichte. Schiffe sind wie die Menschen, die Träger und Former der Geschichte sind. Sie haben Eigenarten und Launen wie die Menschen, die auf ihnen sitzen, sie haben Glück und Unglück, sie sind fleißig und faul, sie sind willig oder störrisch, sie sind beliebt oder verhasst, sie sind tüchtig oder untauglich, sie verstehen und gehorchen oder sie verneinen und sind widerspenstig.

Musmacher wagte es

Die Müllemer Böötcher waren Schiffe, die zwischen der großen Stadt Köln und dem benachbarten Mülheim, das damals noch selbstständige Stadt war, verkehrten. Daher der Name. Wie kam es zu dieser Einrichtung? Wir müssen zurückdenken in die 60er-Jahre des vorigen Jahrhunderts. Straßenbahnen, Omnibusse oder Autos gab es noch nicht. Als einzige Verbindung zwischen Mülheim und dem linksrheinischen Ufer bestand die Schiffbrücke. Wohl hatte sich die Dampfkraft seit rund 40 Jahren auf dem Rhein soweit durchgesetzt, dass zuverlässige Dampfschiffe verwandt werden konnten. Da lag der Gedanke nahe, zwischen Köln und Mülheim einen ständigen Schiffsverkehr einzurichten, ähnlich wie an anderen Plätzen der Rheins, z.B. zwischen Bingen und Mainz, Frankfurt und Mainz, Vallender und Koblenz, Bonn und Königswinter, Wesel und Xanten.

Der damaligen Stadt Mülheim am Ring gebührt der Ruhm, die Müllemer Böötcher ins Leben gerufen zu haben. Im Jahre 1867 gründete der Mülheimer Kaufmann Christoph Musmacher ein Schifffahrtsunternehmen „zwecks Einrichtung und Betreibung einer Lokalfahrt zwischen Köln und Mülheim“. Die ersten Dampfer hießen „Kaiser Wilhelm“, „Colonia“, „Kaiserin Auguste“ und „Hohenzollern“. Diese Schiffe hatte Musmacher eigens zu der beabsichtigten Lokalfahrt zwischen Köln und Mülheim erbauen lassen. Es waren kleine Raddampfer, und zwar sogenannte Glattdeckschiffe ohne Oberdeck, im Unterschiff vorne und hinten je eine Kajüte. Sie hatten ein ungefähres Fassungsvermögen von 350 Personen. Aus diesem Beginn hat sich bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges ein Lokalschifffahrtsbetrieb entwickelt, der das größte Unternehmen dieser Art auf dem ganzen Rhein wurde. Ob Christoph Musmacher von Hause aus begütert war, ob er das erforderliche Kapital aufgenommen hat oder ob eventuell die Stadt Mülheim und Köln Geld zur Verfügung gestellt hat ist heute nicht mehr bekannt. Jedenfalls hat es Musmacher gewagt und – gewonnen.

Man muss bedenken, dass es mit dem Erwerb der vier Schiffe allein nicht getan war, es gehörten noch Landebrücken mit den nötigen Warteräumen hinzu, Kohlennachen und sonstiges Schiffsgerät. In kurzer Zeit hatte die Einrichtung ihre Berechtigung so sehr nachgewiesen, dass Musmacher noch ein weiteres Schiff, „Kronprinz Friedrich Wilhelm“, in Hamburg kaufen konnte. Es ist allerdings anzunehmen, dass Musmacher zum Erwerb dieses Schiffes einen kapitalkräftigen Teilhaber aufgenommen hat, denn die Firma nannte sich nach der Anschaffung des Dampfers „Christoph Musmacher & Co.“ Über die Frequenz der ersten 20 Jahre des Bestehens der Müllemer Böötcher wissen wir nichts Genaues; wir wissen nur aus dem Bericht des Jahres 1877 der Zentralkommission für die Rheinschifffahrt, dass der Lokalverkehr zwischen Köln und Mülheim den stärksten Verkehr des betreffenden Jahres mit rund 80.000 Menschen zwischen Mainz und Biebrich bei Weitem übertroffen hat. So ging es geruhsam und ungestört eine stattliche Reihe von Jahren bei gutem Geschäft. Es kamen noch weitere Schiffe hinzu: im Jahre 1887 der „Christoph Musmacher“ und 1888 die „Mülheim am Rhein“, ebenfalls Glattdeckschiffe, deren jedes schon 500 Personen unterbringen konnte.

Mülleneisens Rache

20 Jahre nach der Gründung, also im Jahre 1887, wurde die offene Handelsgesellschaft „Christoph Musmacher & Co.“ in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Der erste Direktor war Christoph Mülleneisen. Das Aktienkapital betrug zu dieser Zeit 384.000 Goldmark. Im Jahre 1890 wurde Mülleneisen aus Gründen, die heute nicht mehr bekannt sind, entlassen und die alleinige Vertretung der Gesellschaft dem Kaufmann Aldenbrück, der bisher in einer Spritfabrik in Hitdorf tätig war, übertragen. Der ausgestoßene Mülleneisen sann auf Rache und verwirklichte sie in bitterster Form.

Er fand einen Bundesgenossen in dem damaligen Kölner Schifffahrtsunternehmer Faßbender, der in Köln oberhalb der Schiffsbrücke vom Leystapel aus eine sogenannte Eisfähre betrieb, d.h., wenn wegen Eisgangs die Kölner Schiffsbrücke ausgefahren und in ihren einzelnen Teilen in den Hafen geschleppt worden war, vermittelte er mit kleinen Schiffen den Personenverkehr von Ufer zu Ufer. Diesem Faßbender, am Rheinufer scherzhaft „Buffalo Bill“ genannt, war das gute Geschäft der Müllemer Böötcher schon lange ein Dorn im Auge. Also gründete Mülleneisen und Faßbender im Jahre 1894 ein Konkurrenzunternehmen gegen die bisher bekannten Müllemer Böötcher, die sich inzwischen in „Mülheimer Dampfschiffahrt AG“ umbenannt hatte.

Die neue Firma – Mülleneisen und Faßbender – startete gleich mit fünf Dampfern, die sie im Vegesack hatten bauen lassen, unter der Bezeichnung Volapück Dampfschiffahrts-Gesellschaft. Der Name Volapück hat mit der Schifffahrt nicht das Geringste zu tun. „Volapück“ ist die Bezeichnung einer künstlichen Weltsprache wie Esperanto. Es hat niemals jemand erfahren und erklären können, warum die Firma sich „Volapück“ genannt hat.

Die Volapük Boote

Um von dem Menschenstrom, der täglich und vor allem sonntags zu den bisher bekannten Müllemer Böötchen flutete, zu gewinnen, fuhren die Volabük-Boote, die übrigens die nüchternen Namen „Volapük“ 1,2,3,4 und 5 führten, in unmittelbarer Nähe der Müllemer Böötcher ab, und zwar von einem Joch der Kölner Schiffbrücke aus. Das Brückengeld, das beim Betreten des Schiffbrücke fällig war, wurde von Volapük erstattet bzw. vom Schiffsfahrgeld nach Mülheim abgezogen. Die beiden Konkurrenten lagen also kaum 100 Meter auseinander. Ebenso waren die Volapük-Boote in Mülheim der Mülheimer Dampfschifffahrts AG auf dem Leib gerückt, ihre Landebrücke lag auch dort unmittelbar neben der der Böötcher.

Nun kann man sich vorstellen, was mit der Zeit aus zwei Unternehmen wird, die mit ungefähr gleichen Schiffen von beinahe der gleichen Stelle die gleiche Strecke befahren. Zunächst begann Volapük mit einer Preissenkung, indem sie für die einfache Fahrt nach Mülheim 20 Pfennige nahm gegenüber (bisher) 25 Pfennigen der Mülheimer Dampfschifffahrt. Das nahm das Letztere nicht so ohne Weiteres hin, sonder verfiel auf folgenden Ausweg: Sie führte auf ihren Schiffen zwei Klassen ein. Hinterschiff mit Salon war 1. Klasse, kostete bisher 25 Pfennige, Vorschiff mit Kajüte, das war die 2. Klasse, kostete nunmehr 20 Pfennige in der einfachen Fahrt nach Mülheim. Schon im ersten Jahre des Auftretens der Volapük-Boote gingen die Einnahmen der Mülheimer Dampfschifffahrt erheblich zurück.

Da die Erwartungen der Volapük-Gesellschaft Einnahme mäßig nicht erfüllt wurden, senkte sie abermals die Preise, und zwar auf 15 Pfennige. Notgedrungen musste die Mülheimer Dampfschifffahrt auf 15 Pfennige mitgehen. So ging der Preissturz immer weiter, bis die Volapük für – sage und schreibe – 5 Pfennige nach Mülheim fuhr. Diese Preistreiberei war schon so sehr Stadtgespräch geworden, dass im Schaufenster eines Kölner Geschäfts, das seine kleinen Preise besonders deutlich machen wollte, ein Schild zu sehen war mit der Aufschrift „Volapük-Preise“.

Das Publikum „geht mit

Es versteht sich, dass ein solcher Preiskampf nicht ohne Wirkung auf das Publikum blieb und auch nicht ohne Beteiligung des reisenden Publikums vor sich ging. Infolge der niedrigen Fahrpreise stieg naturgemäß die Zahl der Fahrgäste, während das finanzielle Ergebnis zurückging. Im Publikum der beiden Gesellschaften hatten sich nun zwei Parteien gebildet. Die überwiegende Zahl stand auf Seiten der Volapük aus dem psychologisch einleuchtenden Grunde, weil die Volapük durch Einführung der niedrigen Fahrpreise bewiesen hatte, dass es auch billiger ging, während die Müllemer Dampfschifffahrt mit ihren ursprünglichen 25 Pfennigen als Halsabschneider verschrien wurde. Der Kampf zwischen den beiden Unternehmen wurde zu einem regelrechten Volkskampf mit Schlägereien und wüsten Ausschreitungen. Man stelle sich einmal folgendes Bild vor:

Es ist ein strahlender Sommer-Sonntagmittag. Die Böötchen beider Gesellschaften haben den ganzen Tag über Tausende von Menschen nach Mülheim gebracht. Am Abend zwischen 6 und 8 Uhr wollen diese Leutchen alle wieder heim nach Köln. An beiden Landebrücken in Mülheim steht eine riesige Menschenschlange, und zwar so eng ineinander, dass man nicht mehr unterscheiden kann, wer zur Volapük und wer zur Mülheimer Dampfschifffahrt gehört. Ein Boot der Volapük kommt an, der Sturm bricht los. Unter den Leuten, die in das Volapük-Boot einsteigen wollen, befinden sich auch Gäste mit Rückfahrtscheinen der Mülheimer Dampfschifffahrt. Sie gehören mithin nicht in diese Schlange. Sie werden als Verräter an der billigen Sache unsanft vom Volapük-Publikum zurückgestoßen. Die Leute lassen sich natürlich die Eigenmächtigkeit nicht gefallen und wehren sich.

Die Schlägerei im Gange

Polizei war aus der Rattefalle, das war die Wirtschaft Lülsdorf auf der Freiheit, in der die Schutzleute ihr Standquartier hatten, herbeigerufen. Die Polizei erweist sich als machtlos. Dann werden die Deutzer Kürassiere zur Hilfe herbeigerufen, die gewöhnlich mit ihren Säbeln die Schlachtgruppen auseinandertreiben. Heute noch lebt in Dellbrück ein alter Schreinermeister, der über dem rechten Auge einen kräftigen Schmarren aufweisen kann, als sei er einmal Mensur gewesen. Diese Narbe rührt von einem Säbelhieb eines Kürassiers her, den der Schreinermeister in Mülheim während einer Schlacht um die Müllemer Böötcher mitbekommen hatte. Bei einer solchen Schlägerei sind einmal im Tumult ein Wetthäuschen und eine Bedürfnisanstalt vom Mülheimer Ufer förmlich abgerissen worden. Dem Herrn Direktor Aldebrück von der Mülheimer Dampfschifffahrt, wegen seines halbhohen grauen Zylinders in Mülheim eine stadtbekannte Persönlichkeit, der einmal einer Schlacht am Mülheimer Ufer Einhalt gebieten wollte, riss man „einfach“ den kostbaren Zylinder vom Kopf.

Die Schlägereien wurden häufig auf den Schiffen während der Fahrt nach Köln fortgesetzt. Unterwegs bewarfen sich die Passagiere der feindlichen Schiffe mit Kohlen. Der Kampf tobte insbesondere am Fronleichnamstage, wenn die Kölner nachts von dem freundlichen Mülheimern heimgeleitet wurden. Das Schiffspersonal zitterte förmlich vor den Nachtfahrten am Fronleichnamstage. Die Schlägereien an Bord waren Tradition geworden, sie wurden auch beibehalten, als Konkurrenzkampf zwischen Volapück und der Mülheimer Dampfschifffahrt lange beendet war.

Es wurde oben schon ausgeführt, dass das Ergebnis des ersten Jahres die Erwartungen der Volapük nicht erfüllt hatte. Das zeigte sich in dem Umstand, dass die Volapük die Preise laufend senkte, es zeigte sich aber auch in der Tatsache, dass der Teilhaber Faßbender nach dem ersten Jahre aus der Gesellschaft wieder ausschied. Die Situation wurde für den nunmehriger Alleininhaber Mülleneisen insofern noch schwieriger, als die Mülheimer Dampfschifffahrt ihren Schiffspark um drei Dampfer erweiterte; es waren dies „Blitz“, „Fürst Bismarck“ und „Graf Moltke. „Blitz“ war ein Schraubenboot, die beiden größten Schiffe, die die Mülheimer Dampfschifffahrt nun besaß. Diese Erweiterung des Schiffsparks trug mit dazu bei, das Vertrauen des Publikums zu den alten, bewährten Booten der Mülheimer Dampfschifffahrt, den „Original Müllermer Böötcher“, wiederherzustellen und zu festigen. Im darauffolgenden Jahre kamen wieder zwei neue Dampfschiffe hinzu, die „Stadt Köln“ und „Deutschland“, erneut größer als die bisherigen Müllemer Böötchen, die ersten großen Schiffe mit Oberdeck; die „Stadt Köln“ allein war ein Schiff von etwa 800 Personen Fassungsvermögen. Diese Vergrößerung des Schiffsparks traf den allein kämpfenden Mülleneisen so sehr ins Herz, dass er sich gezwungen sah, die gesamte Volapük-Gesellschaft einschließlich der Landebrücken zu verkaufen.

Metzgermeister als „Geschwaderchef“

Als Käufer trat ein starker Mann auf, der die dahinschwindende Schiffsehre der Volapük retten wollte: Der Metzgermeister Peter Gendebien vom Buttermarkt. Ein Jahr lang führte er das Volapük-Geschwader, bis er einsehen musste, dass Rheinschifffahrt nicht mit Hämchen-Kenntnissen zu betreiben war. Und er verkaufte im Jahre 1898 den ganzen Volapük-Betrieb an die Mülheimer Dampfschifffahrt, die damit wieder das Monopol zwischen Köln und Mülheim besaß. Im demselben Jahre übernahm die Mülheimer Dampfschifffahrt die Fa. L.W. Cretschmar aus Düsseldorf.

Ergänzend zu diesem Bericht macht der Gesellschaftschronist auf die Geschichte der G.M.K.G. aufmerksam, denn dieser Konkurrenzkampf der beiden Schifffahrtgesellschaften brachte die damals bestehende Karnevalsgesellschaft „Ulk“ (aus dieser Gesellschaft entstand bekanntlich im Jahre 1903 die G.M.K.G.) auf die Idee, einen auf diesen Kampf hinweisenden Orden herauszubringen. Er bestand aus einem Rettungsring, in dem ein Fünf-Pfenning-Stück befestigt war. Dieses Geldstück sollte den so heiß umstrittenen Fahrpreis der „Volapük“ versinnbildlichen. Wie sehr dieser Orden die stadtväterlichen Gemüter beunruhigte, geht daraus hervor, dass die städtischen Behörden bis auf Weiteres alle Reden und Lieder unter Zensur stellten.

Otto Bald,
2. Schriftführer im Vorstand der GMKG.
Getextet für das GMKG-Liederbuch 1956.


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